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M13 (Her)
| Datum/Ort: |
8. Juli 2010, AAR-Sternwarte in Presberg |
Belichtung/
Filter: |
R: 7 x 200 Sekunden, G: 4 x 200 Sekunden, B: 3 x 200 Sekunden (-15°C) |
| Kamera: |
SBIG ST10XME, CFW9 mit SBIG LRGB-Filtern, AO-8 |
| Optik: |
26cm-Newton auf Gemini 41 Observatory |
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Fokussieren mit Hilfe von RoboFocus und MaximDL 5.01 |
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Deblooming, Darkabzug, Registrieren und Summieren: MaximDL 5, Tonwertkorrektur und Gradationskurven: Photoshop CS3 |
Nach dem Erwerb einer Aktiven Optik mussten helle Standardobjekte dran glauben.
Wenn die AO-8 mit einem ausreichend hellen Leitstern arbeiten kann, sind die Aufnahmen von einer enormen Qualität. Durch das fehlende „Verschmieren“ gelangen schon mittelhelle Sterne viel schneller in die Sättigung, so dass ich alle L-Frames von M13 wegwerfen musste, da die Sterne im Zentrum alle bloomten – und das bei 200 Sekunden Belichtung.
Die AO verursacht relativ hochfrequente Vibrationen besonders beim Kalibrieren und beim Lokalisieren eines Leitsterns. Der Tubus des Newtons ist so angebracht, dass sich der OAZ auf der Montierungsseite befindet. Somit zeigt er immer mehr oder weniger stark nach unten und das Gewicht der Kamera mit Zubehör zieht daran. Die schnellen Bewegungen des optischen Fensters beim Lokalisieren und Tracken bewirken, dass der an sich robuste Okularauszug etwas seinen Grip verliert. Fokussieren war daher häufiger nötig.
Durch die AO-8 kann man nicht mehr mit dem MPCC Baader Coma-Korrektor arbeiten, weshalb hier noch ein wenig Coma in den äußeren Bildbereichen sieht.
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